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Die Black Pearl – das Marcraft Pike Master 440 Boot in der Predator Hunters Edition

Bei uns in der Gegend werden traditionellerweise hauptsächlich Holzzillen zum Fischen eingesetzt. Auch wir haben uns vor einigen Jahren eine solche Zille beim Zillenhersteller Witti gekauft und waren sehr zufrieden damit.

Nachdem wir die Zille zuerst an verschiedenen Gewässern fix liegen hatten und wir unsere Fischerei mehr aufs Raubfischangeln und Vertikalfischen verlagerten, wurden auch neue Ansprüche an das Boot gestellt. Wir wollten vor allem flexibler werden und das Boot auch nicht mehr fix an einer Anlegestelle liegen lassen. Natürlich kann man auch mit der Zille so gut wie alles abdecken. Wir wollten aber unbedingt ein breiteres Boot und noch einiges mehr. Wenn schon eine Änderung dann wollten wir (mein Vater und ich) die „eierlegende Wollmichlsau“! Sofern es so etwas überhaupt geben sollte. Wir hatten schon länger den Traum eines Aluminiumbootes!

 

 

 

Was waren unsere Anforderungen?

Wir wollten ein breites Boot mit 2 Plattformen vorne und hinten um die Wurf-, Jerkbait-, und Vertikalangelei gut ausüben zu können. Vor allem kippstabil muss es sein. Das Boot sollte nicht zu groß sein um es alleine slippen und bedienen zu können, aber doch groß genug, dass bis zu 3 Personen fischen können. Bei der Zille hatten wir keinen Anhänger, da wir ja das Boot immer fix liegen hatten. Das neue Boot sollte in der Garage stehen und jederzeit bereit für einen Angelausflug sein – egal wohin. Damit meine ich, dass wir Gewässer haben wo der Benzinmotor erlaubt ist z.b. Attersee, Traunsee, Donau und andere Gewässer wo nur der E-Motor eingesetzt werden darf wie z.B. Stausee Klaus, Lipno Stausee, Ottensteiner Stausee. Wir wollten aber auch mit dem E-Motor bis zu 8 Stunden durchschleppen. Dafür sollten ein E-Motor für das Heck (Vertikalfischen) und einer für den Bug (Schleppfischen & CO) auf das Boot kommen. Das Boot sollte auch auf größeren Seen zum Einsatz kommen können und nicht gleich bei etwas größeren Wellen einen zur Heimfahrt zwingen. Winde bis BFT 6 sollte es überstehen können. Robust musste es auch sein, da es in der Donau schon mal mit dem ein oder anderen größeren Stein Bekanntschaft machen könnte. Weiters sollte es einen Livewell geben falls wir mal einen Fisch für die Küche mitnehmen wollen oder den Fisch vor dem Fototermin am Boot dort zur Erholung zwischenlagern können. Wobei wir für die Fotosessions mittlerweile eine wesentliche besser Lösung haben – einen XXL Kescher. Tackle und Zubehör sollte im Boot Platz finden, Anschlüsse für ein Echolot und Kartenplotter (in A ist das Echolot beim Fischen verboten) für 2 Personen sollten vorhanden sein. Ebenso sollte es auch Vorkehrungen für Rutenhalter und einen Downrigger geben.

Ein Teamkollege von mir hat sich ein Linder 400 Sportsman umgebaut und mir viele Anregungen und gute Tipps mitgegeben. Nebenbei gesagt finde ich sein Boot echt genial aufgebaut! Danke Martin für deine Inputs!

 Da aber ich und mein Dad nicht die großen Bastler sind und uns vor allem die Zeit dafür aus beruflichen Gründen fehlt um eines selbst aufzubauen, wollten wir ein Boot kaufen.

 Die Suche begann.

Der Beginn der Suche viel genau in die Zeit, wo wir das erste Mal am SRM (Shimano Rapala Masters) in Holland teilgenommen haben. Dort konnten wir uns grenzgeniale Boote live ansehen und Martin und mir lief der „Sabba“ (Speichel) aus dem Mund vor lauter Begeisterung. Da kamen unter anderem Boote wie Alumacraft, Lund, Marcraft und noch einige andere vor. Vor allem das Marcraft gefiel mir gut, da es unseren Anforderungen von geschweißtem Aluminium ca. 4 Meter lang, 1,90 bis 2 Meter breit, Benzinmotor bis 50 PS und E-Motor tauglich entsprach. Ich suchte nach einem gebrauchten Boot und informierte mich in diversen Foren und Internetseiten z.B. http://www.marktplaats.nl oder http://www.totalfishing.nl , wobei mir die Mitglieder auf www.hechtfieber.de eine sehr große Hilfe gewesen sind. Eine gute Unterstützung für die Suche in holländischen Marktplätzen sei auch noch das Tool http://www.zoekwekker.nl/ erwähnt, wo man eine automatische Suche nach verschiedenen Begriffen aktivieren kann.

Die hohen Anforderungen an das Boot machten die Suche nach einem gebrauchten Boot schwierig und wenn ein Boot in Aussicht stand, hätten wir erst wieder einiges „basteln müssen“. Somit stand fest, dass wir ein neues Boot kaufen würden und die erste Wahl fiel auf Marcraft und als Importeur die www.angler-oase.de von Roman Wardacki. Roman hat sein Geschäft in der Nähe von München, wo er auch ein Pike Master stehen hatte. Kurzer Anruf und ein paar Tage später konnten wir uns ein Marcraft „live“ ansehen und mit Roman über Ausstattung und Kosten plaudern.

Ein halbes Jahr später fuhren wir wieder zum SRM, welche wie im Jahr zuvor am Lauwersmeer stattfand. Dieses Mal planten wir bei der Anreise einen Kurzbesuch bei Marcraft ein. Vorab telefonierten wir mit Martin dem Firmeninhaber und vereinbarten einen Termin, damit wir auch nicht umsonst den Umweg machten.

Firmenbesichtigung bei Marcraft

Die Firma ist in einer relativ kleinen Halle in Leeuwarden untergebracht und die Boote werden ausschließlich per Hand gefertigt und versprüht das Flair eines Familienunternehmens wo auf die Kundenwünsche voll und ganz eingegangen wird.

 Ein verbeultes Boot, das mit Vollgas gegen ein Wasserhindernis gefahren ist und nur eine große Beule davon getragen hatte, bestätigte mich in der Auswahl des Bootes und dessen Robustheit.

Wir konnten uns in Ruhe umsehen und mit Martin (Martin hat mittlerweile Marcraft an seinen Partner Andre verkauft) viele Infos austauschen. Wir waren begeistert!

Nach dem Besuch stand für uns fest, dass wir ein Marcraft Pike Master in einer Predator Hunters Edition („eierlegende Wollmilchsau“)  haben wollten.

Eckdaten von den Modellen von der französischen Marcraft Internetseite.

Im fertigen Endausbau von unserem Pike Master mit gefüllten Tank werden ca. 800 kg Gesamtgewicht (inkl. Benzinmotor, Anker, E-Motor,…) auf der Waage angezeigt.

Zurück von der SRM machten wir uns über die Planung bzw. Ausstattung des Bootes Gedanken und zeichneten erste Planentwürfe und stimmten diese immer wieder mit Roman von www.angler-oase.de ab. An dieser Stelle Danke an Roman Wardacki für seine Geduld mit uns und das abklären der Details mit Marcraft. Wir begannen mit der Planung im Oktober und bestellten das Boot Anfang Dezember bei Roman um es Mitte März selbst in Holland abholen zu können.

Details zum Boot.

Die Erklärung der Ausstattung erfolgt anhand der Skizze ergänzt um Fotos aus dem fertigen Boot.

Der Grundaufbau ist aus 4 mm geschweißtem Alu. (Foto) Der Innenausbau wurde mit mehrfach verleimten, wasserresidenten 15 mm Holzplatten vorgenommen und mit einem antrazit farbenen Schlaufenteppich (Velourteppich) überzogen. Der Schlaufenteppich kann manchmal etwas nerven wenn sich die Angelhaken verfangen, dafür lässt sich dieser aber sehr gut reinigen!

Die Details des Bootes vom Bug bis zum Heck.

Am Bug wurde die schiffsverkehrsnotwendigen grün/roten Leuchte montiert, 2 Halterungsplatten für einen elektrischen Anker und E-Motor vorgesehen, sowie der Spitz etwas verlängert, damit ein Stauraum mit einer Tür entsteht.

In dem entstandenen Stauraum wird die Fußsteuerung des E-Motors verstaut. Rund um die Tür des Staufaches im Bug herum wurden 2 x 24 V (E-Motor und Anker), 1 x 12 V, 1 LED Licht und eine Switch-Schalter (Echolotgeber vornehinten) eingeplant.

Im Boden der vorderen Plattform wurden dann noch ein Base für einen Stuhl, sowie 1 kurzes und langes Staufach (passend für 2 Bauhauskisten) sowie das Livewell eingeplant. Eine Scotty Flash Mount Halterung wurde in der Mitte platziert, wo eine Halterung für einen Kamera für Selbstportraits montiert oder auch ein Mast für Sideplaner eingesetzt werden könnte.

 

Seitlich gibt es jeweils 2 lange Staufächer, wobei das rechte Fach für die Angelruten gedacht und innen um eine Berkley-Rutenhalterung ergänzt wurde. Im vorderen Bereich wurde im Staufach eine RAM Mount Halterung montiert, wo ein Echolot montiert werden kann und dieses über einen separaten Deckel zugänglich ist.

Im Boden selbst gibt es 1 Staufach und 5 Bases.

5 Bases mögen im ersten Augenblick übertrieben wirken, aber jede wurde aus bestimmtem Grund ausgewählt. Die vorderste wird verwendet wenn man zu zweit unterwegs ist und der Stuhl sich zentral im Boot befinden soll um dem „Gast“ eine gute Beinfreiheit zu ermöglichen. Die nächsten 2 neben einander platzierten Bases werden beim Schleppangeln verwendet, wenn man zu zweit nebeneinander sitzt und so schön entspannt auf die Ruten sehen kann und alles gut im Überblick hat. Die 2 Bases im hinteren Bereich werden zum einen beim Fahren mit dem Benzinmotor und zum anderen beim Fahren mit dem E-Motor verwendet.

Das hintere Podest im Heck wurde in 2 Bereiche aufgeteilt. Im ersten Teil wo die Base zum Vertikalangeln montiert ist befindet sich ein Stauraum in dessen Boden elektronische Geräte verstaut sind und sich auch der Stromanschluss für die 3 Ladegeräte befindet.

Der zweite Teil wurde unten offen gelassen um dort die Angeltasche oder ähnliches verstauen zu können. Zwischen den beiden Teilen ist der Füllstutzen für den Benzintank, welcher sich im Boden befindet und ca. 40 Liter Sprit aufnehmen kann.

Auf der rechten Seite gibt es dann noch ein wasserdichtes Fach mit einem Plexiglasdeckel und auf der gegenüberliegenden Seite ist der Kartenplotter und das Panel für die Instrumente sowie der Hauptschalter für den Strom, der Regelschalter für die Livewellpumpe und eine 12 V Steckdose untergebracht.

Im hinteren Bereich gibt es noch 2 Fächer wo Batterien untergebracht und die Halterung für eine weiße Positionsleuchte montiert, sowie 2 Scotty Halterungen für Rutenhalter eingebaut wurden.

Der Bootsrand wurde verbreitet und 4 versenkbare Klampen, 8 absperrbare Scotty Halterungen für Rutenhalter & Co sowie eine Platte für einen Downrigger montiert.

Ausstattung des Bootes

Nach langen Recherchen konnte ich im Internet einen verlässlichen und preisgünstigen Außenboardmotor-Händler (www.der-wassersportladen.de) finden, der mir zu einem vernünftigen Preis einen 40 PS Honda 4 Takter nach Leeuwarden liefern konnte. Danke nochmals für die reibungslose Lieferung.

Für die restlichen Dinge wie E-Motor, Echolot, Radio usw. wurden mehrere Händler für die Einholung von Angeboten angeschrieben und mit ihnen auch telefonisch die Ausstattung besprochen, wobei sich in der Beratung besonders ein Händler Marius von MyBait (www.mybait.de) positiv in Erscheinung trat. In sehr langen Gesprächen konnten meine Anforderungen identifiziert und genau umgesetzt werden und die Lieferung nach Leeuwarden wurde sogar persönlich von ihm übernommen. Man merkte, dass Marius einerseits selbst begeisterter Angler ist und andererseits eine Menge an Praxiswissen rund um das Thema Boot, Echolot und Co besitzt. Von ihm z.B. kam auch der Tipp mit der Switch-Box für die Echolotgeber BugHeck  des Bootes. So kann man beim Einsatz von 2 Gebern zwischen dem Bug und dem Heckgeber umstellen. Einfach genial!

Mir war auch wichtig, dass ich einen großen Kartenplotter zum Abspeichern von GPS-Punkten und aufzeichnen von Schlepptouren einsetzen kann und zusätzlich noch 2 Echolote (wo erlaubt, da in Österreich fast überall verboten) je nach Anforderung flexibel dazu schalten bzw. montieren kann. Weiters habe ich mich noch für das Sonic Hub von Lowrance für die Musik und ein 4 LED Lampen entschieden. Tipps habe ich mir auch von http://www.vertikalangeln.com/?p=999 geholt. (schöne Seite)

Eine Auflistung der Teile (ohne Verkabelung und Kleinteile) findet ihr hier:

  • Honda BF 40 LHTU mit Trimmfunktion inkl. Datenkabel für Lowrance-Netzwerkanbindung
  • Minn Kota DH-40 Ankerwinde
  • Minn Kota Fernbedienung für DH-40
  • Flussanker für DH-40 13,5 kg
  • Minn Kota Vector 80 3X
  • Minn Kota Terrova 80 / US2 / i-Pilot 152cm (Grenzgenial gut!!)
  • 4 Stk. Zenith 105AH/12V Deep Cycle Batterien
  • Zenith 85Ah/12V Deep Cycle Batterie
  • 2 x Ladegerät Sterling PSP12202 20A
  • 1 x Ladegerät Sterling PSP12121 12A
  • Lowrance HDS-8m Plotter Generation2
  • Lowrance Echolot LMS 520 (bereits besessen wird später gegen HDS Echolot ausgetauscht)
  • Lowrance Structure Scan LSS-1
  • Lowrance Broadband-Sounder-Modul BSM1
  • Lowrance Switchbox SB-9BL
  • Lowrance SonicHub Entertainment System
  • Lowrance Ethernet Verkabelung
  • RAM Mount MB-8

 Elektrik und Verkabelung

Marius hat mir einen Verkabelungsplan gemacht, welchen ich dann zu Marcraft zur Unterstützung für den Einbau geschickt habe. Das hat sehr gut funktioniert und die Jungs von Marcraft waren darüber glaube ich auch sehr froh.

 Zu Hause haben wir dann noch eine Parallelschaltung der in Serie geschalteten Bug- und Heckbatterien vorgenommen, um auf allen 24 V Steckdosen 200 AH abrufen zu können. Geladen werden die Batterien mittels den o.a. Sterling Ladegeräte. Wobei 2 x 20 A Ladegeräte für die 4 x 105 AH Batterien und ein 1 x 10 A Ladegerät für die 85 AH Batterien (für Licht, Echolot, Radio, Pumpe Livewell, usw.) verwendet wird. Alle Ladegeräte sind an einer wasserdichten 220 V Steckdose im Boot zusammengeschlossen.

Zum Laden der Batterien brauche ich nur das Stromkabel anschließen und schon werden alle Batterien geladen. Easy und alles in einer Nacht aufgeladen!

Persening (Plane für Boot)

Die Persening habe ich bei Michaela Hackl  www.hm-plachen.at maßanfertigen lassen. Eine sehr tolle und durchdachte Arbeit von hoher Qualität zu einem fairen Preis! Eine kleine Adaption im Bugbereich wird es noch im Herbst geben, da man im „täglichen“ Gebrauch noch die eine oder andere Idee hat.

(Fotos folgen noch!)

Bootstrailer PEGA

Der Pega Trailer (höchstzulässige Gesamtgewicht 1350 kg, auflaufgebremst) wurde seitens Marcraft vorgeschlagen, da schon gute Erfahrungen damit gemacht wurden. Wir haben anstatt der 750 kg die 1350 kg Version genommen. Im Internet gab es auch durchwegs positive Kritiken und bei unseren Hollandbesuchen konnten wir uns von der Qualität überzeugen. Wir haben den Trailer noch um ein Reserverad, eine Zubehörbox, einen Laufsteg und eine Kippfunktion (für sehr flache Slippanlagen) erweitern lassen. Die Zusatzfeatures habe ich damals bei der persönlichen Abholung in Holland (siehe Bericht über Hollandtrip http://www.activeanglers.at/predator-hunters-visit-holland-zander-fischen ) ergänzen lassen und konnte dort auch den Chef Robert de Mey persönlich kennen lernen. Robert ein sehr sympathischer und hilfsbereiter Mensch, unterstützte mich auch mit dem COC Dokument (Certificate of Conformity), damit ich vor Anreise nach Holland das KFZ-Kennzeichen bei uns in Österreich beantragen konnte. Dies funktionierte ohne Probleme. (PEGA Trailer http://www.pegabv.nl)

Zusammenfassung

Für uns ist es die „eierlegende Wollmilchsau“ geworden.  Unsere ersten Einsätze sind mehr als positiv verlaufen und es macht einfach irren Spaß mit dem Boot unterwegs zu sein. 8 Stunden dauerschleppen mit bis zu ca. 4,5 km/h sind kein Problem. Vertikalangeln oder Spots mit dem Frontmotor abfischen einfach genial. Aber am meisten Spaß macht es mit dem Benzinmotor über das Wasser zu sausen, um schnell von einem zum anderen Spot zu wechseln. Das trailern ist von einer Person leicht zu bewerkstelligen und stellt kein Problem dar. Als Familienkutsche ist es ebenfalls einsetzbar und meine 2 Kids lieben es vom Rand ins Wasser zu springen oder den einen oder anderen Fisch an Land zu ziehen. Ja selbst als Grillplatz kann es verwendet werden.

 

Ausblick

Bei einem Boot hat man immer neue Ideen und Verbesserungsvorschläge und so wundert es auch nicht, dass wir schon die nächsten Adaptierungen planen.

  • Echolotgeberposition verändern Aufgrund von Störungen (Sidescan sollte nicht in der gleichen Höhe wie der Echolotgeber und auch nicht voneinander zu weit montiert sein) werden die Echolotgeber noch etwas anders positioniert.
  • Batterie Monitor (BMV 602, Victron Energy) für genauen und zentralen Überblick über die Lade- und Entladestati der Batteriebänke
  • Badeleiter, welche nachgeliefert wurde, muss noch montiert werden.
  • Sitze werden noch in SchwarzWeiß ausgetauscht (waren nicht lieferbar)
  • Alternative für Berkley-Rutenhalterung finden. Verbraucht zu viel Platz. Gibt es sicherlich noch bessere Alternativen.
  • Lackierung und Aufkleber noch an Predator Hunters Design anpassen.
  • In ein paar Jahren Umstieg auf leichtere Batterien (Lithium Batterien)
  • Eventuell Ergänzung um einen Torqueedo E-Motor um noch schneller von A nach B zu kommen wenn kein Benzinmotor benutzt werden darf. PS: Nicht zum Schleppfischen, da dort der i-Pilot einfach grenzgenial ist!

Ich hoffe wir konnten euch einen Überblick über unser Boot verschaffen und dem einen oder anderen zukünftigen Bootsbesitzer ein paar Tipps geben.

tight lines

Thymallus

    • Marius am 10. August 2012 um 17:01

    Antworten

    Ich habe bisher noch niemanden kennen gelernt der sich so intensiv und allumfassend um sein neues Boot beschäftigt hat. Das Endergebnis ist ein Ideen-Pool für viele andere, denn es ist ein rundum tolles Boot. Gratulation zu dieser tollen Planungsleistung.

    Beste Grüße
    Marius

    • Helmut König am 23. November 2012 um 19:00

    Antworten

    Ein toller Bericht und Gratulation zu dieser „eierlegenden Wollmilchsau“

    Ich habe mir nach langer Suche jetzt auch ein Linder Sportsman 400 zugelegt. Möchte dieses jetzt bis zum Beginn der Angelsaison im April umbauen. Dürfte ich mir da bei deinem Freund Martin Tipps holen, bzw den Aufbau der Innenverkleidung mal ansehen?
    Wäre schön, wenn du mir da vermitteln könntest.

    Liebe Grüße
    Helmut

    • Jan am 3. April 2013 um 8:27

    Antworten

    Hallo Günther,

    ich hoffe es geht Dir gut.
    Da in Holland die Schonzeit angefangen hat, geht es jetzt an die Modifikationen
    des Marcrafts.
    Wir wollen ein neues Livewell einbauen lassen.
    Daher einige Fragen an dich als Experten ;).

    – Wie breit ist der vordere Rand deines Livewell und ist dieser ausreichend,
    damit während der Fahrt kein Wasser rausschwappt ?
    – Ist der Ablauf im Boden oder in der Seitenwand des Bootes ?
    – Wie breit ist die Öffnung des Livewells ?
    -Welche Masse hat dein Livewell und sind diese ausreichend ?
    -Was würdest Du eventuell ändern ?
    -Kannst Du das Wasser abpumpen oder nur über den Ablauf rauslaufen lassen ?

    Danke vorab und viele Grüsse nach Austria !!!

    Gruss

    Jan

    1. Antworten

      Hallo Jan,

      alles bestens, danke für die Nachfrage. Ich werde dir die Daten inkl. Optimierungsvorschläge, welche auch schon mit Andre von Marcraft besprochen wurden, zukommen lassen.

      tight lines Günther

    • Jan am 4. April 2013 um 16:41

    Antworten

    Das wäre Super !!!

    Wir fahren jetzt am 06.04. schon nach Leeuwaarden
    und geben das Boot ab !

    Gruß

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