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Fliegenfischen an der Alm

Es ist Ende August und ich folge einer Einladung meines Vaters und fahre mit ihm einen Nachmittag an die Alm bei Scharnstein zur Forellenpirsch mit der Fliege.  Das Fliegenfischen hat bei mir die letzten 5 Jahre ein Schattendasein geführt, da ich mich mehr auf das Raubfischangeln mit Gummi & Co konzentriert habe. Aus diesem Grund freute ich mich besonders auf diesen Nachmittagstrip.  Das Fliegenfischen begann ich mit etwa 10 Jahren und es hat an Reiz nichts an Reiz für mich verloren.

In der Alm durfte ich bereits früher schon öfters fischen und ich war deshalb schon sehr gespannt ob sich das Wasser verändert hat, da ich das Gewässer noch sehr in Erinnerung hatte. Da mir mein Vater vor unserer Anreise mitteilte, dass die Alm wenig Wasser führte und somit glasklar war, entschloss ich mich meine Hardy der Klasse 2/3 mit zu nehmen. Die Trockenfliegenfischerei ist und bleibt für mich eine der spannendsten Arten den Forellen nachzustellen.

Am Gewässer angekommen bestätigte sich die Aussage meines Vaters und die Alm lag glasklar vor uns.  Damit war klar – dieser Nachmittag wird eine Herausforderung!

Aufgrund der Sichtigkeit des Wassers fing ich mit einem 14er Vorfach an und musste bald feststellen, dass ein 12er Vorfach notwendig war um überhaupt Bisse zu bekommen. Weiter runter gehe ich mit dem Schnurdurchmesser aus weidmännischen Gründen nicht, da bei einer größeren Forelle die Wahrscheinlichkeit eines Abrisses des Vorfaches zu hoch wäre. Die ersten Würfe waren etwas ungewohnt  aber bald lief es wieder wie geschmiert – inklusive meiner alten Wurffehler. Ja nicht einmal diese verlernt man. 🙂

An manchen Stellen konnte man schöne Fische und auch große Äschen im Wasser sehen. Zum Steigen auf eine Trockenfliege waren sie aber nicht zu überreden und die größeren Forellen versteckten sich unter den Steinen am Rand oder unter überhängenden Ästen am Wasserrand sobald man nur eine kleine unachtsame Bewegung machte.

Nachdem ich mehrere verschieden Fliegen in den unterschiedlichsten Farben durchprobiert hatte, konnte ich endlich meine erste Forelle fangen. Zwar nur ein kleine aber der Anfang war gemacht.

Die Alm hat ihr Wesen in den letzten Jahren nicht verändert. Abwechslungsreich von ruhigen Streckenabschnitten über schnell fließende Passagen mit zum Teil tief ausgespülten Wasserkehren bis hin zu Wehranlagen.

Zum Teil fließt die Alm durch Ortschaften wie z.B. Grünau oder Scharnstein und zum Teil schlängelt sich der Fluß durch schöne Waldlandschaften.

Es folgten ein paar kleinere Forellen, wobei die größte gerade mal 31 cm maß.

Aber das störte nicht, denn die Alm zeigte uns welche schönen Fische sie beherbergt. Wir konnten neben Bach-, Regenbogenforellen, Saiblinge auch ein paar kleine Äschen fangen und man erlebt auch so eine wunderschöne Fliegenfischerei, da fehlen auch nicht die 40+ Forellen.

Was will man mehr, wenn man einen steigen Fisch unter einem überhängenden Baum ausmachen kann und einem der schwierige Anwurf gelingt.  Man dann ganz gespannt wartet, ob die Forelle nach der Fliege steigt und plötzlich die Fliege in einem kleinen Schwall verschwindet. Herrlich!  Da stört es nicht wenn es nur eine kleine Forelle ist.

Am frühen Abend sind wir bei der oberen Reviergrenze, welche sich als große Wehr darstellt, angelangt. Mein Vater probiert es hier noch mit einer großen weißen Fliege, die er sanft auf dem Wasser aufkommen lässt. Langsam treibt die Fliege auf der Wasseroberfläche als plötzlich eine Forelle die Fliege vehement nimmt und davon schießt. Nach einem kurzen Drill kann mein Vater eine schöne 39er Forelle fangen, welche er für ein leckeres Mahl mitnimmt.

Kurz vor dem Dämmerungseinbruch fangen die Fische an zu steigen und ich fische noch einen ruhigen Bereich ab, wo ich noch ein paar kleine Fische fangen kann. 

Leider steigt mir hier eine schöne Forelle aus und ich beende diesen traumhaften Nachmittag. Alm du siehst mich wieder!

 

tight lines

Thymallus

 

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