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Wallsee – Bericht über ein Donaurevier mit Potential

 

Ruhig liegt das Wasser vor mir und ein leichter Wind lässt mein Boot langsam das Ufer entlang treiben. Mein Javalon fliegt nahe dem Ufer ins Wasser und wird von mir langsam heran getwiched – plötzlich durchfährt ein Schlag meine Rute und ein Predator kämpft um seine Freiheit. Ein schöner 95iger Hecht hat meinen Bait geschnappt und wehrt sich vehement. Nach einem kurzen harten Drill ist er gelandet. (siehe Movie)

 

Das Fischereirevier Donau Wallsee ist in 4 Bereiche unterteilt (Detailinfos zum Gewässer, Ausgabestellen für Karten, Preise usw. findet ihr beim ÖFG Revier Wallsee):

  • Kaindlau
  • offene Donau
  • alte Donau
  • Stauraum

Die hier beschriebenen Erlebnisse und Erfahrungen drehen sich um den Bereich alte Donau der einen Teil des Stauraums, der offenen Donau und des Altarms direkt in Wallsee umfasst.

Das Revier Wallsee ist vielleicht nicht einfach zu befischen – schließlich handelt es sich hier um ein Donaurevier – beherbergt jedoch eine kampfstarke und vielfältige Raubfischpopulation. Das Schöne an dem Revier ist die abwechslungsreiche Struktur des Gewässers, welche vom schnellfließenden und sauerstoffreichen Hauptstrom über den Staubereich bis hin zum Altarm mit versunkenem Wurzelholz reicht. Der Altarm wurde zum Teil ausgebaggert und umfasst neben Flachwasserbereiche tiefe Bereiche, wo sich die Fische im Winter zurückziehen können.

Durch das strukturreiche Gewässer kann man die unterschiedlichsten Angelarten vom Gummifischen über das Angeln mit Wobblern bis hin zum Fischen mit Oberflächenköder praktizieren.

 

Vor allem beim Angeln mit Gummifischen kann man neben schönen Zandern   auch von Überraschungen wie einem räuberischen Karpfen nicht gefeit sein. Zum Teil erwischt man in diesem Gewässer auch den sogenannten Wolgazander der im Gegensatz zum normalen Zander keine Hundszähne besitzt und seitlich Streifen aufweist.

 

Selbstverständlich gibt es auch genügend Barsche im Revier. Wobei im Sommer kleinere bis mittlere Größen an den Haken gehen und gegen Herbst die großen Brocken an den Haken gehen. Ich fange die gestreiften Stachelritter meißt als Beifang beim Zanderfischen. Jedoch lohnt sich eine gezielte Jagd auf jeden Fall.

 

 

Ein Räuber kann jedoch immer und überall unerwartet zuschlagen! Egal ob beim Barsch-, Zander-, oder Hechtangeln mit einem Wels muss immer gerechnet werden. So habe ich diesen 1,65 m Wels beim Hechtangeln mit einer Pikemaster und einer Revo Baitcaster auf einen kleinen Rapala Wobbler im 1 Meter tiefen Wasser gefangen. War ein toller Drill, welcher mir sicher immer in Erinnerung bleiben wird. Im Revier wird es sicher Exemplare über 2 Meter geben und Wels-Spezialisten haben sicher eine gute Chance einen dieser großen Räuber zu fangen. Beim Klopfen mit dem Holz konnte ich einige sehr gute Echos auf dem Echolot (um Diskussionen vorzubeugen – es war kein Angelgerät dabei) sehen.

Da ich das Revier noch nicht lange befische und dieser Zeit einige schöne Predatoren aus dem Wasser ziehen durfte, bin ich schon gespannt was in Zukunft noch alles gefangen wird. Es wird noch weitere Berichte aus dem Revier mit Potential geben. In diesem Sinne

Tight Lines

Thymallus

 

1 Kommentar

    • Clemens am 30. Dezember 2013 um 0:10

    Antworten

    Sehe ich ebenso, ich fing im revier kaindlau einen 1.10 cm hecht unabsichtlich (wohlgemerkt).
    Und innerhalb 1 monat 8 karpfen mit einer durchschnitts länge von 60 cm .
    Wirklich gute fanggründe!!!

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